Einen Podcast umbenennen klingt erstmal easy – ist es aber nicht. Christian Arns und Kevin Roeder haben in dieser kurzen Update-Episode offen erzählt, wie aus dem alten Namen ‚Online Mediana‘ das neue ‚Weiter im Chaos‘ wurde. Zwei Stunden Telefonat, jede Menge Stuss auf Zetteln und am Ende ein Name, der einfach passt. Was dahintersteckt und warum der Prozess für jeden Podcaster lehrreich ist, erfährst du hier.

Was dich in dieser Episode erwartet

  • Warum ‚Online Mediana‘ einfach nicht mehr gepasst hat
  • Wie Christian & Kevin den Brainstorming-Prozess angegangen sind – klassisch mit Zettel und Stift
  • Welche Namen zwischendurch auf dem Tisch lagen (von ‚Chaos & Ordnung‘ bis ‚Kreativität & Struktur‘)
  • Warum ein guter Podcast-Name nicht zu einschränkend sein darf
  • Wie ‚Entwicklung‘ über ‚Fortschritt‘ zu ‚Weiter‘ wurde – und warum Synonyme manchmal der beste Trick sind
  • Was den Namen ‚Weiter im Chaos‘ so universell und zeitlos macht
  • Ein kurzer Ausblick auf neue Logo-Pläne und kommende Episoden

Podcast umbenennen – wie findet man den richtigen neuen Namen?

Einen Podcast umbenennen gelingt am besten, wenn du zuerst klärst, was der Name nicht leisten soll: Er sollte nicht zu eng gefasst sein, nicht auf eine bestimmte Personenzahl hinweisen und trotzdem eine klare Richtung vorgeben. Ein guter Startpunkt ist das klassische Brainstorming auf Papier – Gedanken raus, Stuss inklusive, Synonyme nutzen und dann eingrenzen.

Genau so haben Christian und Kevin es gemacht. Der alte Name ‚Online Mediana‘ war Christians eigene Plattform – für einen gemeinsamen Podcast mit so vielen verschiedenen Themen schlicht unpassend. Also haben die beiden sich in ein langes Telefonat gesetzt, Begriffe wie ‚Chaos & Ordnung‘, ‚Kreativität & Struktur‘ und ‚Entwicklung‘ auf den Tisch gebracht, Synonyme gewälzt und sind am Ende bei ‚Weiter im Chaos‘ gelandet. Das Schöne daran: Der Name funktioniert für zwei Hosts genauso wie für zehn, und er spricht Menschen auf der ganzen Welt an – denn Chaos kennt jeder.

Warum ist ein flexibler Podcast-Name so wichtig?

Ein flexibler Podcast-Name lässt Raum für Wachstum – mehr Themen, mehr Hosts, mehr Formate. Er verhindert, dass du dich in einer Nische einmauerst, bevor du überhaupt weißt, wohin die Reise geht. Gleichzeitig sollte er trotzdem eine Emotion oder Richtung transportieren, damit Hörerinnen und Hörer sofort verstehen, worum es geht.

Kevin bringt es in der Episode auf den Punkt: Überall auf der Welt ist irgendwie Chaos – und jeder will darin irgendwie weiterkommen. Genau das macht ‚Weiter im Chaos‘ so stark. Der Name ist kein reiner Persönlichkeitsentwicklungs-Claim, kein reines Marketing-Label und kein Tech-Podcast-Titel. Er ist alles davon gleichzeitig. Für Podcaster, die ähnlich vielseitig unterwegs sind, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Podcast-Nutzungsdaten aus Deutschland bei Statista – sie zeigen, wie breit und divers das Publikum inzwischen ist und warum Nischennamen oft schneller an Grenzen stoßen als gedacht.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, einen guten Podcast-Namen zu finden?

Das hängt stark davon ab, wie klar das Konzept schon ist. Christian und Kevin haben mehrere Anläufe gebraucht – inklusive eines gefühlten Zwei-Stunden-Telefonats. Wer vorher klärt, was der Name ausdrücken soll und was nicht, spart Zeit. Aber ein bisschen Chaos gehört dazu.

Muss ein Podcast-Name die Hosts oder das Thema direkt nennen?

Nein – und das ist oft sogar ein Vorteil. Ein Name wie ‚Weiter im Chaos‘ nennt weder die Hosts noch ein konkretes Thema, transportiert aber eine klare Haltung. Das gibt Flexibilität für neue Themen, Gäste und Formate, ohne dass der Name jedes Mal neu erklärt werden muss.

Was tun, wenn sich zwei Podcast-Hosts beim Namen nicht einigen können?

Einfach mal alle Ideen ohne Bewertung aufschreiben – klassisch auf Papier. Dann Synonyme suchen, Kombinationen ausprobieren und eine klare Deadline setzen. Christian und Kevin haben erst beim zweiten, strukturierten Anlauf den Durchbruch geschafft, weil sie sich vorgenommen hatten, das Ding an diesem Tag durchzuziehen.

Fazit und deine 3 Takeaways

Einen Podcast umbenennen ist kein Sprint, sondern ein ehrlicher Prozess – mit viel Stuss zwischendurch, der trotzdem notwendig ist. Christian und Kevin zeigen in dieser kurzen Episode, dass der beste Name oft nicht der offensichtlichste ist, sondern der, der am meisten Raum lässt und trotzdem eine Haltung transportiert. Mehr Episoden rund um Selbstständigkeit, Kreativität und das echte Leben als Unternehmer findest du bei alle Episoden von Weiter im Chaos.

  • Brainstorm ohne Filter: Schreib erst alles auf, was dir einfällt – auch den Stuss. Erst danach fängst du an einzugrenzen. Synonyme sind dein bester Freund in diesem Prozess.
  • Setze eine klare Deadline: Endlose Telefonate ohne Ziel bringen dich nicht weiter. Setz dir einen Termin, an dem der Name steht – und halt ihn ein.
  • Denke in Möglichkeiten, nicht in Grenzen: Ein guter Podcast-Name sollte nicht einschränken, was du in zwei Jahren noch machen willst. Flexibilität schlägt Präzision, wenn das Format noch wächst.