Jahresrückblick und Ziele – das sind die zwei großen Themen in Episode 26 von Weiter im Chaos, und ehrlich gesagt wird es dabei ziemlich persönlich. Christian und Kevin schauen gemeinsam auf ein turbulentes 2019 zurück, reden über smarte Ziele versus Bauchgefühl und Arns lüftet ein Geheimnis, das er seit zehn Jahren mit sich trägt. Was dich in dieser Folge erwartet und was du direkt für dein eigenes Jahr mitnehmen kannst, liest du hier.
Was dich in dieser Episode erwartet
- Wie Kevin und Christian 2019 reflektieren – und warum ihre Methoden komplett unterschiedlich sind
- Ziele im Kopf vs. Ziele auf Papier – wann welcher Ansatz funktioniert (und wann nicht)
- SMART Goals im Reality-Check – warum „Ernährung verbessern“ kein Ziel ist
- Arns‘ großes Abenteuer 2020 – ein Kung-Fu-Tempel in China, inspiriert von Karate Kid
- Tägliche Video-Reflexion als Selbst-Datenbank – die Idee, die sich kein Lügen mehr erlaubt
- Reisepläne für 2020 – von Spanien über Norwegen bis Köln zu Karneval
- Silvester-Story – ein Flüchtling sucht „Silvester“ und meint damit eine Party
Jahresrückblick und Ziele richtig angehen – wie geht das?
Beim Jahresrückblick und Ziele setzen gibt es keine eine richtige Methode. Entscheidend ist, dass du ehrlich mit dir bist, messbare Punkte definierst und regelmäßig nachschaust, ob du noch auf Kurs bist. Ein strukturiertes Framework – etwa zwölf Reflexionsfragen – kann dabei helfen, blinde Flecken aufzudecken.
Kevin hat sich in Episode 26 tatsächlich hingesetzt und anhand von zwölf Fragen aus einem Podcast sein Jahr strukturiert aufgearbeitet – was lief gut, was lief schlecht, welche Momente sollen sich wiederholen? Christian dagegen macht das im Kopf, nutzt aber Tools wie Wunderlist, um seine Ziele für 2020 festzuhalten. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, solange die Ziele am Ende konkret genug sind. Kevins Eigenbeispiel macht es deutlich: „Ernährung verbessern“ ist kein Ziel. „50 Prozent meiner Mahlzeiten vegetarisch oder vegan“ ist eines.
Wie macht man Ziele wirklich messbar?
Ein Ziel ist messbar, wenn du am Jahresende klar sagen kannst: geschafft oder nicht geschafft. Das klassische SMART-Modell (spezifisch, messbar, akzeptierbar, realisierbar, terminiert) liefert dafür den Rahmen. Je konkreter die Formulierung, desto schwerer kann der innere Schweinehund das Ziel umdeuten.
Kevin bringt in der Episode ein ehrliches Beispiel: Er weiß, dass er bei vagen Zielen seinen eigenen Schweinehund kennt – der isst in drei Wochen wieder Fleisch. Deshalb steht bei ihm eine konkrete Prozentzahl. Christian listet in Wunderlist Ziele nach Kategorien: Beruf, Familie, Gesundheit. Und beide sind sich einig, dass eine bestimmte Anzahl an YouTube-Videos oder Podcast-Folgen als Ziel viel greifbarer ist als ein vages „mehr Content machen“. Laut einer Statista-Erhebung zu Neujahrsvorsätzen in Deutschland scheitern die meisten Vorsätze genau daran – sie sind zu unspezifisch formuliert.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich meinen Jahresrückblick strukturiert angehen?
Nutze einen festen Fragebogen – zum Beispiel zwölf Reflexionsfragen, wie Kevin es in dieser Episode beschreibt. Frag dich: Was lief gut? Was lief schlecht? Welche Momente möchte ich wiederholen? Schreib die Antworten auf oder nimm ein kurzes Video auf, damit du dich später nicht mehr selbst belügen kannst.
Warum scheitern so viele Neujahrsvorsätze?
Weil sie zu vage sind. „Mehr Sport



