Selbstständigkeit in guten und schlechten Zeiten – das ist kein Klischee, sondern gelebter Alltag für jeden, der seinen eigenen Weg geht. In Episode #41 von Weiter im Chaos sprechen Christian Arns und Kevin Roeder offen darüber, wie sich die Realität des Unternehmertums anfühlt – jenseits von Hochglanz-Instagram und Erfolgsstorys. Was du hier mitnimmst: ehrliche Einblicke, echte Lektionen und konkrete Gedanken, die du sofort auf dein Business anwenden kannst.
Was dich in dieser Episode erwartet
- Wie Christian und Kevin persönliche Hochs und Tiefs in ihrer Selbstständigkeit erleben
- Warum schlechte Phasen nicht das Ende bedeuten – sondern oft der Anfang von etwas Besserem sind
- Welche Rolle Mindset und Haltung spielen, wenn es im Business nicht läuft
- Wie man als Selbstständiger mit Unsicherheit und Druck umgeht, ohne den Kopf zu verlieren
- Was die beiden aus vergangenen Krisen konkret gelernt haben
- Warum Transparenz und ehrliche Kommunikation im Unternehmertum so wichtig sind
- Wie du Rückschläge als Feedback nutzt, statt dich davon lähmen zu lassen
Wie meistert man Selbstständigkeit in guten und schlechten Zeiten?
Selbstständigkeit in guten und schlechten Zeiten meistern bedeutet vor allem eines: dranbleiben, auch wenn es sich nicht gut anfühlt. Wer nur bei Rückenwind arbeitet, wird langfristig scheitern. Die entscheidende Fähigkeit ist, Rückschläge als temporär zu begreifen – und trotzdem jeden Tag weiterzumachen, auch ohne sofortige Ergebnisse.
Christian und Kevin machen in dieser Episode keinen Hehl daraus, dass es Phasen gibt, in denen einfach nichts zu laufen scheint. Aufträge bleiben aus, Projekte scheitern, die Motivation ist im Keller. Aber genau diese Momente sind es, die Unternehmer formen. Statt in der Negativspirale zu versinken, setzen die beiden auf Reflexion: Was hat nicht funktioniert? Was kann ich verändern? Welche Stellschrauben habe ich wirklich in der Hand? Diese Fragen klingen simpel – aber sie konsequent zu stellen, ist alles andere als selbstverständlich. Denn im echten Chaos neigt man dazu, entweder in Aktionismus zu verfallen oder komplett lahmzulegen. Der Mittelweg – ruhig analysieren, dann handeln – ist die eigentliche Kunst.
Warum ist Mindset so entscheidend, wenn das Business nicht läuft?
Das Mindset entscheidet darüber, ob du eine schlechte Phase als Bedrohung oder als Chance wahrnimmst. Wer gelernt hat, Rückschläge zu entkoppeln von seiner eigenen Identität, bleibt handlungsfähig. Wer jeden Misserfolg persönlich nimmt, verliert den Überblick – und damit die Fähigkeit, kluge Entscheidungen zu treffen.
Kevin und Christian sprechen offen darüber, wie schwer es ist, dieses Gleichgewicht zu halten. Es geht nicht darum, immer positiv zu denken oder so zu tun, als wäre alles toll. Es geht darum, sich nicht von schlechten Zahlen oder negativem Feedback definieren zu lassen. Ein hilfreicher Ansatz, den die beiden teilen: Vergleiche dich nicht mit anderen Unternehmern, die gerade einen Lauf haben. Jeder hat seine Tiefpunkte – die meisten zeigen sie nur nicht. Laut einer Statista-Erhebung zu Gründen für das Scheitern von Startups in Deutschland zählen neben fehlendem Kapital auch psychologische Faktoren wie mangelnde Resilienz zu den häufigsten Ursachen. Das zeigt: Mindset ist kein Soft-Skill-Thema – es ist eine unternehmerische Kernkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Wie bleibt man als Selbstständiger in schlechten Phasen motiviert?
Motivation ist in Tiefpunkten Mangelware – das ist normal. Was hilft: kleine, erreichbare Ziele setzen, sich auf das konzentrieren, was man kontrollieren kann, und sich bewusst Erfolgserlebnisse schaffen. Außerdem hilft der Austausch mit anderen Selbstständigen, die ähnliche Phasen kennen und ehrlich darüber reden.
Ist Selbstständigkeit in Krisenzeiten sinnvoll?
Ja – wenn man die Grundlagen im Griff hat. Krisen zwingen zur Fokussierung, zur Effizienz und zur Kreativität. Viele erfolgreiche Unternehmen sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entstanden, weil ihre Gründer keine andere Wahl hatten, als innovativ zu denken und schnell zu handeln.
Wie gehen Christian und Kevin mit Rückschlägen in ihrem Business um?
Die beiden setzen auf ehrliche Reflexion statt Schönreden. Sie analysieren, was schiefgelaufen ist, ziehen ihre Lehren daraus – und reden im Podcast offen darüber. Genau diese Transparenz macht Weiter im Chaos so nahbar: kein perfektes Bild, sondern echtes Unternehmerleben.
Fazit und deine 3 Takeaways
Episode #41 erinnert daran, dass Selbstständigkeit in guten und schlechten Zeiten immer ein Auf und Ab ist – und dass genau das zum Spiel dazugehört. Wer das akzeptiert, hat einen riesigen Vorteil gegenüber allen, die nur auf perfekte Bedingungen warten. Schau dir auch gerne alle Episoden von Weiter im Chaos an – dort findest du noch mehr ehrliche Einblicke in die Welt der Selbstständigkeit.
- Akzeptiere die Wellen: Gute und schlechte Phasen wechseln sich ab. Plane dein Business so, dass du auch Tiefpunkte überbrücken kannst – finanziell und mental.
- Trenne Identität von Ergebnis: Ein schlechter Monat macht dich nicht zu einem schlechten Unternehmer. Lerne aus Rückschlägen, ohne dich von ihnen definieren zu lassen.
- Reden hilft: Such dir Menschen, die ehrlich mit dir über ihre Tiefs sprechen. Transparenz im Unternehmertum ist keine Schwäche – sie ist der schnellste Weg zum echten Lernen.



